Mohnöl

Der Schlafmohn, mit botanischem Namen papaver somniferum, ist eine einjährige krautige Pflanze und wird als Nahrungspflanze benutzt. Die Blüte fasziniert mit seinen großen farbigen Blütenblätter und die Frucht ergibt eine Kapsel, die mit zahlreichen winzigen Samen gefüllt ist. Es gibt vielerlei Mohnarten und die BEO-Bauern pflanzen den Graumohn an, der den geschmacklichst besten Mohnöl ergibt. Dieser Schlafmohn hat allerdings weder etwas mit der Mohnart gemeinsam, die zu medizinischen Zwecken genutzt werden, noch mit derjenigen aus der Rauschgifte gewonnen werden. Mohnöl ist noch nicht weit verbreitet in unserer Gegenden und nur wenig bekannt. In seiner Fettzusammensetzung ähnelt das Mohnöl dem Sonnenblumenkernöl. Es ist ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuen, doch der Anteil an essentiellen Fettsäuren ist etwas höher: 71% für die Linolsäure und 1 % für die Linolensäure. Die meist bekannte Auswirkung dieser Fettsäuren und deren Nachfolger besteht im Abtransport des Cholesterins in die Gewebe, wobei weniger Cholesterin in den Adern abgelagert werden kann. Die Linolensäure, die nicht so häufig in der Nahrung vorkommt, reduziert ebenfalls die Triglycerieden im Blut, (eine Art Fette, die in zu hoher Konzentration das Risiko von Herz- und Gefässkrankheiten erhöhen können), vermindert die Arterienverkalkung und vermeidet eine zu starke Blutgerinnung. Da der Anteil an gesättigten, also an ’schlechten‘ Fetten, gering ist und dabei noch einen kleinen Prozentsatz von Ölsäure vorhanden ist, ist das Mohnöl wegen seiner guten Fettzusammensetzung zu empfehlen. Kaltgepresstes, hellgelbes Mohnöl verfeinert die kalten Soßen mit seinem angenehmen Geschmack, der leicht nach Nuss schmeckt. Mohnöl soll nie zum Braten oder Frittieren genutzt werden, da die hochempfindlichen Fette sonst zerstört werden.

Herstellung:

Das „Ourdaller“-Mohnöl wird aus den reifen Samenkernen der Graumohnpflanze während der Kaltpressung und dem ersten Filtern gewonnen. Im Anbaujahr wird gänzlich auf chemische Düngung und Pflanzenschutzmittel verzichtet.

Verwendung:

Das „Ourdaller“-Mohnöl eignet sich besonders in der kalten Küche

Inhaltsstoffe:

24 11% gesättigte Fettsäuren
24 12,5% einfach ungesättigte Fettsäuren
24 72% mehrfach ungesättigte Fettsäuren
davon
24 71% Linolsäure (Omega 6)
24 1% Alpha Linolensäure (Omega 3)

Das „Ourdaller“-Mohnöl hat einen hohen Anteil an Vitamin E und durch sein optimales Fettsäuremuster wirkt es positiv auf den Blutfettspiegel.

Im Handel erhältlich als:

1l_bottle250 ml Flasche